Damenrasierer – Alles was Sie wissen müssen

Unzählige Frauen sind auch der scheinbar endlosen Suche nach dem perfekten Damenrasierer. Es gibt zahlreiche Methoden der Haarentfernung. Während manche Frauen vom Waxen bzw. Epilieren überzeugt sind, ist es für die anderen eine zu schmerzhafte Methode ungeliebte Härchen loszuwerden, die obendrein auch noch Hautreizungen mit sich bringt. Daher greifen viele Frauen lieber auf die elektrische bzw. die Nassrasur zurück. Abhängig davon, welcher Hauttyp man ist, kann allerdings auch die Nassrasur die Haut sehr stark strapazieren. Umso wichtiger ist es, den wirklich perfekten Rasierer für sich und seine individuellen Bedürfnisse zu finden. Doch durch die scheinbar endlose Auswahl an unterschiedlichen Damenrasierern ist es nicht ganz so einfach, den wirklich perfekten Damenrasierer zu finden. Helfen kann Ihnen vielleicht ein geeigneter Test oder Vergleich verschiedener Rasierer.

Was ist ein Damenrasierer?

In vielen Kulturen stellt die Körperrasur ein sehr wichtiges Element der Frauenhygiene dar und gehört mittlerweile auch in der modegerechten westlichen Welt zum Alltag. Für Millionen von Frauen ist der Damenrasierer ein unverzichtbares Zubehör. Wie die Bezeichnung es schon vermuten lässt, ist der Damenrasierer, oder auch Ladyshaver genannt, ein speziell für die Wünsche von Frauen entwickelter Rasierapparat. Mithilfe dieses Gerätes ist es ganz einfach, die Behaarung an Beinen, Achseln und in Intimbereich zu entfernen. Manche Modelle sind darüber hinaus auch für die Gesichtsrasur bestens geeignet.

Der Markt bietet dabei eine sehr breite Auswahl an Damenrasierer an. Darunter auch mechanische und elektrische Beauty-Werkzeuge. In den Regalen findet man ein sehr facettenreiches Angebot, wodurch die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt nicht unbedingt sehr einfach ist. Dieser Ratgeber soll Ihnen einen Überblick über die Welt der Damenrasierer geben. Als Einführung in das sehr umfassende Thema bieten wir die Klassifizierung der am Markt verfügbaren Ausführungen und teilen die Damenrasierer zunächst in zwei Kategorien ein.

Mechanische Damenrasierer

Der Antrieb dieser Gruppe ist die eigene Muskelkraft, allerdings ist der Kraftaufwand beim Führen des Rasierers sehr überschaubar. Zur Grundausstattung gehören in den meisten Fällen zwei bis vier, parallel angeordnete Rasierklingen. Die meisten mechanischen Rasierer verfügen über einen beweglichen Scherkopf, wodurch die Flexibilität des Rasierers deutlich verbessert wird. Ein Großteil aller Hersteller gestaltet die Ladyshaver ansprechend und sehr farbenfroh. Nicht wenige achten hierbei auf ein ergonomisches Design.

Zu dieser Gruppe der Damenrasierer kann man wiederum in zwei Ausführungen unterscheiden. Einerseits in Einweg-Damenrasierer und andererseits die Mehrweg-Damenrasierer. Einwegrasierer zeichnen sich dahingehend aus, dass man sie solange verwenden kann, bis die Klingen abgestumpft sind. Daher ist es möglich, mehrere Rasuren durchzuführen bis der Einwegrasierer entsorgt werden muss. Der Mehrwegrasierer zeichnet sich aus, dass man den Schwerkopf entfernen und auswechseln kann. Der Griff ist besonders stabil und ergonomisch geformt, damit die Rasur so angenehm wie möglich wird.

Generell lässt sich festhalten, dass die mechanischen Rasierer deutlich langsamer rasieren, dafür lässt sich im Vergleich zu den elektrischen Rasierer ein besonders glattes Hautbild erzielen.

Elektrische Ladyshaver

Als Antrieb dient bei diesen Rasiern ein Elektromotor, der die Klingen antreibt und Ihnen so einiges an Muskelkraft erspart. Der Elektromotor wird entweder durch eine Batterie oder auch durch einen Akku angetrieben, welcher wiederum durch einen Netzstecker aufgeladen wird. In den Kopf verbauen die Produzenten mehrere, kleinere Klingen und als Schutz eine Scherfolie.

Die elektrischen Damenrasierer lassen sich im Grunde genommen, abhängig der Funktion, in drei unterschiedlichen Gruppen unterteilen. Zu der ersten Gruppe zählen die monofunktionalen Damenrasierer, diese Gruppe ist ausschließlich für die Rasur der Körperbeharrung entwickelt und auch im Zusammenhang auf diese Funktion keinerlei Flexibilität bieten. Jedoch bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sich diese Geräte ausschließlich im niedrigen Preissegment befinden. Manche Modelle sind durchaus detailreich verarbeitet und überzeugen darüber hinaus mit einem optimalen Ergebnis.

Darüber hinaus findet man in den Regalen multifunktionelle elektrische Damenrasierer, die sich von der erst genannten Ausführung hauptsächlich durch eine Fülle an Zubehör unterscheiden. Diese Ausführungen sind wahre Multitalente und lassen sich ebenfalls zum Trimmen, zum Epilieren oder auch als Massagegerät einsetzen. Sowohl die erste aber auch die zweite Gruppe sind zum Rasieren von Achsel- sowie Beinhaaren aber auch für die Rasur im Intimbereich geeignet.

Eine weitere Gruppe stellen die Gesichts-Damenrasierer dar. Diese sehr kompakten Geräte sind sehr spezifisch und nur für das Rasieren feiner bzw. einzelnstehender Härchen geeignet. Den häufigsten Einsatzbereich stellen Wangen- und Oberlippenhaare dar. Doch auch die Kinnbehaarung und Haare auf den Armen lassen sich sehr einfach entfernen. Der Gesichtsrasierer unterscheidet sich von den anderen Gruppen durch den Aufbau des Scherkopfs. Die Arbeitsweise des runden Kopfes gleicht dem der Herrenrasierer. Allerdings muss dabei darauf hingewiesen werden, dass die Gesichtsrasierer nicht als Ersatz für Herrenrasierer verwendet werden können, da die Damenrasierer über eine deutlich geringe Leistungsaufnahme verfügen.

Nassrasieren in der Badewanne.

Nass- oder Trockenrasur – Was bevorzugen Sie?

Die meisten Rasierer für die Damenwelt stellen Sie aber nicht vor diese Wahl, da die meisten Elektrorasierer wasserdicht sind und somit für beide Anwendungen geeignet sind.

Maximaler Komfort beim Rasieren?

Bevorzugen Sie den besten Komfort beim Rasieren? Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, dann überprüfen Sie, ob der Rasierer über eine eintauchbare Scherfolie, einem ergonomischen rutschfesten Griff, einen Trimmer samt abgerundeten Spitzen und unter Umständen auch eine verbaute LED-Lichtquelle verfügt. Jede dieser scheinbaren Kleinigkeiten trägt zu einem besonders angenehmen sowie sicheren Handling bei.

Möchten Sie möglichst lange Freude an Ihrem Damenrasierer haben?

Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, dann muss darauf achten, dass der Rasierer insgesamt über einen stabilen Aufbau verfügt. Darüber hinaus muss auf die Verfügbarkeit von Ersatzzubehör geachtet werden. Gegenwärtig sind es vor allem renommierte Hersteller, die die Kunden mit Ersatzscherköpfen, Aufsätzen oder Netzkabel ausstatten.

Wie ist der Damenrasierer konkret anzuwenden?

Obwohl es in erster Linie so scheint, dass man den Ladyshaver intuitiv verwenden kann, ist es für den korrekten Umgang mit dem Gerät einiges an Vorwissen notwendig. Nachfolgend finden Sie ein paar Tricks, wie sich das Rasurerlebnis verbessern lässt.

Vor der Anwendung sollte der Akku des Gerätes vollständig aufgeladen werden, hierfür sind in der Regel acht Stunden erforderlich. Danach muss man sich entweder für die Nass- oder Trockenrasur entscheiden. Hierbei gilt zu erwähnen, dass die Nassrasur als gründlicher gilt, da in diesem Fall nur kleine Stoppel übrig bleiben. Durch die Nutzung eines Rasierschaums, welcher speziell für Damen entwickelt wurde, lässt sich das Resultat weiter verbessern und die Haut wird weniger strapaziert. Die Trockenrasur gilt allgemein als schonender. Am besten man testet für sich selbst aus, welche Art der Rasur einem mehr zusagt, da die Wahl zwischen den zwei Rasurarten von vielen persönlichen Vorlieben abhängig ist.

Das Rasierer ist in einem möglichst geraden Winkel zum Körper zu führen. Üben Sie nur geringen Druck auf den Rasierer aus, damit die Folie eintaucht und der Körperlinie folgen kann. So lässt ich nicht nur eine bessere, sondern auch eine deutlich schonendere Rasur erzielen.

Für eine optimale Entfernung der Haare sollte gegen die Wuchsrichtung der Haare rasiert werden. Das ist zwar etwas unangenehmer als die Rasur in Wuchsrichtung, allerdings wird man mit letztgenannten Vorhaben keine überzeugenden Ergebnisse erzielen.

Es ist sinnvoll, sich nach der Rasur unter die Dusche zu stellen, um die Haarreste abzuwaschen. Eventuell auftretende Hautirritationen kann man entweder in einem Aftershave-Balsam, mit einer Babycreme oder mit einer Wundheilsalbe behandeln.

Wie reinigt man den Scherkopf?

Der Rasierkopf des elektrischen Damenrasierers ist so designt, sodass zwischen den einzelnen Klingen nur wenige Haarreste stecken bleiben, Nichtsdestotrotz sammeln sich mit der Zeit Haarreste zwischen den Kerben des Trimmers. Doch auch unter der Scherfolie findet sich vermehrt tote organische Substanzen. Diese beeinträchtigen die Funktion des Rasierers, ist unhygienisch und nicht so einfach zu entfernen.

Damit man den Scherkopf optimal reinigen kann, verwendet man nach jeder Rasur die im Lieferumfang enthaltene Bürste. Dadurch lassen sich die steckengebliebene Härchen lösen. Im Anschluss muss man den Rasierkopf unter fließendem Wasser ausspülen.

Für eine Tiefenreinigung des Rasierkopfes, welchen man im Vorhinein von steckengebliebenen Haaren befreit hat, ist eine Ultraschalreinigung die beste Lösung. Die Reinigung mittels Ultraschall bietet sich vor allem dann an, wenn die Oberflächen mit komplexen Geometrien bzw. schwer zugänglichen Stellen zu säubern ist. Dafür benötigt man einen Ultraschallreiniger. In den Tank des Gerätes gibt man etwas Spülmittel dazu, um das Resultat zu verbessern. Anschließend lässt man den Scherkopf bis zu zehn Minuten lang reinigen.

Wer alle Aspekte berücksichtigt, wir den besten Rasierer finden

Wer sich intensiv mit dem Thema Damenrasierer auseinandersetzt wird sehen, wie vielfältig dieses Produkt ist. Selbstverständlich bleibt es nach dem Kauf immer spannend, den Damenrasierer zum ersten Mal verwendet und seine unterschiedlichen Vorzüge entdeckt. Eines ist allerdings sicher: Wer sich Zeit nimmt, die Ratschläge befolgt und Beurteilungen der Produkte liest, hat sehr gute Chancen eine hervorragende Wahl zu treffen.